Mikrochip und Tätowierung


Mikrochip

Ein Mikrochip oder Transponder hat etwa die Größe eines Reiskorns.
Er kann ohne Narkose mit Hilfe einer Spritze unter die Haut implantiert werden.
Auf dem Chip ist eine Zahlenkombination gespeichert, die einen Ländercode (267 für Deutschland), einen Herstellercode und eine fortlaufende Nummer enthält.
Die Ablesung der Nummer erfolgt mit Lesegeräten, die bei Tierärzten oder in Tierheimen vorrätig sind.

Ein Mikrochip ist vorgeschrieben, wenn Sie mit Ihrem Hund, Ihrer Katze oder Ihrem Frettchen grenzüberschreitend verreisen wollen.

Sie können Ihr Tier mit der individuellen Chipnummer und Ihrer Anschrift in zentralen Datenbanken kostenlos registrieren lassen. Sollte es entlaufen, ist es dem Finder möglich, rasch den Tierbesitzer ausfindig zu machen.

Tätowierung

Eine Tätowierung hat gegenüber einem Chip den Nachteil, dass sie im Laufe der Zeit unleserlich werden kann. Bei freilebenden Katzen hat sie eine Berechtigung, da auch Laien, denen eine Katze zuläuft, an einer Tätowierung erkennen, dass diese Katze ein Zuhause hat.

Eine Tätowierung erfordert eine Narkose, sodass sie am besten gleich bei der Kastration erfolgt.

Wir tätowieren im rechten Ohr "IN" für Ingolstadt und im linken Ohr "R" für unsere Klinik und eine fortlaufende Nummer.

Die Registrierung in zentralen Datenbanken ist genauso wie bei einem Chip möglich

 

Weiterführende Informationen

• Broschüre "Indexel" der Firma Merial

• Registrierungsformular für das Deutsche Haustierregister

• Registrierungsformular für das TASSO Haustierregister

• s. Links - Haustierregister